Im-Ohr-Hörgeräte wurden in den letzten Jahren permanent weiterentwickelt. Beim IO-Gerät sind alle Elemente des Hörgeräts in ein Gehäuse eingebaut, welches gleichzeitig das Ohrpaßstück ist. In den kleinstmöglichen Bauformen liegt die gesamte Elektronik im Gehörgang. Dort wird die natürliche Funktion der Schallsammlung und -reflexion durch die Ohrmuschelform genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

Vorteile:

  • beste akustische Lösung; Mikrofon und Hörer sitzen möglichst nah am Trommelfell (kleines Restvolumen)
  • unauffällig
  • großer Tragekomfort (Freiheit hinter dem Ohr)

Nachteile:

  • frühe Rückkopplung (pfeifen), es lässt sich kein großer Hörverlust versorgen
  • pflegeintensiv durch die Lage im Gehörgang (Verschmutzung durch Ohrenschmalz)
  • kleine Batterie, häufiger Batteriewechsel
  • aus Platzmangel häufig zu kleine Belüftung, dies führt zu einer Beeinträchtigung des Tragekomforts (Occlusion / Verschlusseffekt / dumpfes Hören)
  • einige technische Neuheiten sind im Ohr noch nicht zu realisieren


Hierbei unterscheidet man individuell, in Abhängigkeit der anatomischen & audiologischen Gegebenheiten unter nachfolgenden Bauartgrößen:

  • CIC (complete in chanel = tief im Gehörgang)
     
  • Mini (Zwischenlösung CIC / Gehörgangssystem)
     
  • Gehörgangsgerät
     
  • Conchagerät
     

 

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