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Hörgeräte Wenzel


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Pädakustik

Hörprobleme bei Kindern sind leider keine Seltenheit.
Die Ursache für Schwerhörigkeit bei Neugeborenen ist vielfältig
und häufig schwer zu bestimmen.

 

Sie können ebenso in einer vorausgegangenen
Risikoschwangerschaft liegen, wie in einer
Infektionserkrankung während der Schwangerschaft
oder einer Schädigung durch Medikamente usw.

 

Ca. 50% der Hörstörungen treten erst nach der Geburt auf.

 

Gerade im Säuglings- und Kindesalter, wo grundlegende kommunikative und soziale Fähigkeiten des Menschen angelegt werden, ist jedoch durch eine erkannte und behandelte Hörstörung jeder gewonnene Monat äußerst kostbar.

 

Hierbei sind der Frühdiagnostik heute keine Grenzen mehr gesetzt.

Selbst bei Neugeborenen können aussagekräftige Hörtests durchgeführt werden.

 

Erste Hörhilfen können bereits bei wenigen
Monaten alten Säuglingen angepasst werden.

 

Als Eltern können Sie anhand von vielen Signalen die Entwicklung Ihres Kindes beobachten und gegebenenfalls rechtzeitig fachlichen Rat einholen.

 

Ein normal hörendes Kind im Alter von...

 

1 – 2 Monaten
... wacht durch plötzliche Geräusche auf.
... erzeugt undifferenzierte Geräusche wie Lachen, Gurgeln und Gurren.
... lässt sich durch die Stimme der Bezugsperson beruhigen.

 

3 – 4 Monaten
... bewegt die Augen und dreht den Kopf auf akustische Reize.
.... freut sich über klapperndes Spielzeug.
... brabbelt in verschiedenen Tönen.
... reagiert auf die Stimme der Bezugs
person.
... nimmt die Umwelt bewusst wahr.

 

6 – 10 Monate

... sucht Schallquellen, horcht auf Musik und Gesang.
... reagiert auf den eigenen Namen und Klingeln.
... ahmt erste zweisilbige Wörter nach, produziert modulierte Töne.
... entwickelt Verständnis für häufig benutzte Wörter ( z. B. nein ).

 

10 – 12 Monate
... findet entfernte und hinter ihm liegende Schallquellen.
... imitiert einfache Klänge, Wörter, Vokale, Konsonanten, Geplapper.
... zeigt Gegenstände oder Personen bei Aufforderung.

 

12 – 24 Monate
... reagiert auf Rufen aus einem anderen Raum.
... versteht geflüsterte Anweisungen.
... spricht erste Wörter.
... wiederholt vorgesagte Wörter, bildet Zweiwortsätze.
... befolgt einfache Anweisungen ohne optischen Hinweis.
... wippt im Rhythmus von Musik.

 

Die Hörgeräteversorgung von Kindern ist eines der anspruchvollsten Gebiete der Audiologie und erfordert sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.

 

Bei der Kinderaudiometrie kommen besondere Verfahren zur Anwendung, wie z.B. konditionierte Spielaudiometrie. Diese Verfahren sind wesentlich aufwendiger als die Standardverfahren.

 

Gleichzeitig sind aber die Anforderungen an die Qualität der Kinderversorgung sehr hoch, denn sie ist die Basis für eine optimale Entwicklung des Kindes. Häufig sind die Hörverluste der Kinder hochgradig, was besondere Anforderungen an die Hörgeräte und deren Anpassung stellt.

Was bei den Großen häufig schon kompliziert ist, nämlich die Auswahl und Anpassung eines Gerätes, stellt den Pädakustiker bei den kleinen häufig vor noch größere Herausforderungen.
 

Nicht zuletzt aufgrund der begrenzten, bis gar nicht vorhandenen Mitteilungsfähigkeit des Säuglings oder
Kleinkindes.

 

Eine weitere Besonderheit bei der Versorgung von Kindern ergibt sich aus dem Wachstumsprozess. Auch das Ohr wächst mit und somit ändern sich fortlaufend die Größenverhältnisse sowie äußeren Parameter für ein Hörgerät.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei Kindern eher das relativ flexible Hinter-dem-Ohr (HdO) einzusetzen, als ein Im-Ohr-Gerät (IdO). Beim ersten genügt nach einem Wachstumsschub einfach die Neuanfertigung eines Maßohrpassstückes, statt das komplette Hörsystem auszuwechseln.

 

Da Kinder sich an ständig wechselnden Orten mit unterschiedlicher Lautstärke aufhalten, muss die automatische Verstärkungsregelung des Gerätes individuell auf das Hörempfinden des Kindes eingestellt werden.

 

Auch seitens der Hörgerätetechnik und deren Zubehör wird speziell auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen. So wurde von den Hörgeräteherstellern eine Reihe von Vorrichtungen zur Steigerung der Tragesicherheit oder zum Schutz der Batterie entwickelt.

 

Frühförderer, HNO Ärzte, Pädakustiker, Logopäden, Psychologen, Lehrer und natürlich die Eltern arbeiten zusammen um für das Kind die best mögliche Hilfe zu finden.

 

Da Kinder sich an ständig wechselnden Orten mit unterschiedlicher Lautstärke aufhalten, muss die automatische Verstärkungsregelung des Gerätes individuell auf das Hörempfinden des Kindes eingestellt werden.

 

Auch seitens der Hörgerätetechnik und deren Zubehör wird speziell auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen. So wurde von den Hörgeräteherstellern eine Reihe von Vorrichtungen zur Steigerung der Tragesicherheit oder zum Schutz der Batterie entwickelt.

 

Frühförderer, HNO Ärzte, Pädakustiker, Logopäden, Psychologen, Lehrer und natürlich die Eltern arbeiten zusammen um für das Kind die best mögliche Hilfe zu finden.

Unsere Expertin für Kinderohren

 

Kinder wissen sehr genau und intuitiv was Ihnen gut tut.
Etwas Unangenehmes wird schnell und unmissverständlich abgelehnt.
Da ist schon so manche trickreiche Überzeugungsarbeit notwendig, um dem kleinen Streikenden den Nutzen seiner Hörgeräte zu vermitteln.


Vor andere Probleme stellen den Hörgeräteakustiker Säuglinge und Kleinkinder die ihre Empfindung nicht differenziert mitteilen können. Solche und ähnliche Herausforderungen haben die Spezialausbildung zum Pädakustiker hervorgebracht.

 

Bei Hörgeräte Wenzel betreut und begleitet Frau Heike Wenzel, Hörgeräteakustik-Meisterin, Audiotherapeutin und Pädakustikerin, Kinder und Eltern bei dem häufig monatelangen Prozess der Hörgeräteanpassung, gefolgt von einer individuellen und intensiven Nachbetreuung.

 

Innerhalb dieser Nachbetreuung wird ständig die korrekte Funktionsfähigkeit der Hörgeräte und der Maßohrpassstücke kontrolliert und gewährleistet.

 

Natürlich ist eine optimale technische Versorgung vorrangig, angefangen bei genauer Messung des Hörvermögens bis hin zur Einstellung des Hörsystems. Auch spezielle Sicherungssysteme, die z.B. für einen stabilen Sitz hinter dem Ohr, oder vor einem unbeabsichtigten Verstellen der Lautstärkerädchen sorgen
oder die Batterie im Batteriefach absichern, sind hierbei Standard.


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